Um ein normaler Radsportler zu werden, braucht niemand „Eddy Merckx“ oder „Bernard Hinault“ zu heißen. Radsport kann ganz einfach zu einem Teil des täglichen Lebens werden. Wer darüber hinaus in seiner Freizeit mit dem Rad herumfährt gestaltet sein Leben dadurch noch aktiver.

Jeder Mensch geht einkaufen, fährt zur Schule, Arbeit oder Uni. Vielleicht kann der Weg sogar mit dem Fahrrad über einen Rad- oder Waldweg abgekürzt werden. In der Stadt steht man mit dem Auto oder im öffentlichen Verkehr mittlerweile oft im Stau oder an der Ampel, und wer freitags auf dem Heimweg kurz in der Bar vorbeischaut, muss auch keine Bier- oder Weingläser mehr zählen.

Als weitere Boni kommen hinzu, dass Radfahren einen nicht nur sportlich fit hält, sondern auch deutlich preiswerter ist, als jedes andere Verkehrsmittel. Man braucht kein teures Benzin, muss nicht dauernd tanken oder ständig irgendwo einen Parkplatz suchen, der meistens auch noch gebührenpflichtig ist. Fahrpläne von Bussen und Bahnen gehören beim Radfahren ebenfalls der Vergangenheit an. Das Radfahren verbindet nahe zu alle positiven Eigenschaften des des Autofahrens und Laufens. Es verbindet die Unabhängigkeit und Flexibilität des Autos mit der Bewegung und der frischen Luft des Laufens.

Abgesehen von den Anschaffungskosten kann das „Biken“ sogar dabei helfen, eine Menge Geld zu sparen. Genau genommen könnte sich jeder ein Fahrrad kaufen und von den Monatsbeiträgen des öffentlichen Verkehrs den Kaufkredit abbezahlen. Die Anschaffung eines Autos steht außen vor. Wer auf sein Auto nicht verzichten kann, wird es jedenfalls bei den Betriebskosten und beim Wiederverkauf merken. Allein durch die geringere Kilometerleistung wird der Wiederverkaufswert des Gebrauchten erheblich höher sein.

Wer radelt, braucht auch nicht ins Fitness-Studios zu gehen, oder an Zumba- oder Crossfit-Kursen teilzunehmen. Das körperliche Training, das er dort ein- bis zweimal pro Woche absolviert, ist sehr wenig im Vergleich zum täglichen Gebrauch eines Fahrrades.

Natürlich gehört zum Radfahren nicht nur das „Bike“. Für die richtige Ausstattung (Kleidung, Helm, Schloss, usw.) sollte auf jeden Fall auch genug Geld beim Erstkauf eingeplant werden.