Hat man sich endlich irgendwann durch den Dschungel von Marken, Typen und Ausstattungen für das Bike des Herzens entschieden, fehlt allerdings noch etwas zum perfekten Gebrauch. Grundsätzlich sollte sich der angehende Radsportler über drei Bereiche ein paar Gedanken machen:

1. Persönliche Sicherheit

2. Sinnvolles Zubehör

3. Diebstahl-Schutz

Zur persönlichen Sicherheit gehört in erster Linie der Fahrradhelm. Der ist zwar Pflicht, aber Helm ist nicht gleich Helm. Es kann auch ein wichtiger Unterschied sein wo und wie der Radsportler üblicherweise unterwegs ist. Je schneller und je abenteuerlicher, umso wichtiger ist ein guter Helm. Der soll aber auch gut auf dem sitzen und nicht schon abfallen, bevor der Kopf den Boden berührt. Daher also unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen und nicht aus den Katalog nach Bestenliste kaufen. Denn so wie Helm nicht gleich Helm, so ist auch Kopf nicht gleich Kopf. Handschuhe, eine gut gepolsterte Jacke, ggfs. Knieschoner und geeignetes Schuhwerk sind auch Themen, über die man zumindest mal nachdenken sollte.

Es gibt eine Reihe von Extra-Zubehör für Fahrräder wie Trinkflaschen- oder Smartphonehalter, Tachometer, Kilometerzähler, etc. All das ist lustig und nett, aber nicht wirklich wichtig. Was jeder Radsportler unbedingt braucht, ist das richtige Werkzeug für „sein“ Fahrrad, so dass er mal schnell einen platten Reifen reparieren kann, einen Bremsbelag richten oder tauschen, die Kette spannen oder den Sattel oder Lenker richten kann. Schnellspann-Schrauben überall sind auch nicht immer unbedingt das Beste. Gute Sättel sind z.B. auch sehr teuer und werden gern gestohlen.

Fahrradschlösser sind leider nicht unzerstörbar. Wenn ein Dieb ein Rad stehlen will, tut er es für gewöhlich auch. Es ist nur eine Frage der Zeit. Bei guten Schlössern dauert es länger, bei billigeren geht es schneller. Ständig kommen neue, bessere Fahrradschlösser auf den Markt. Das Schloss sollte auf keinen Fall zu schwer sein, denn man muss es schließlich immer dabei haben. Also lieber zwei statt eins und immer gut überlegen, wo man sein Bike abschließt.