Mit dem Fahrrad bei schönem Wetter herumzufahren ist eine Sache – meist die angenehmere. Die richtige Pflege und Wartung desselben eher eine andere. Wer täglich mit dem Fahrrad unterwegs ist und es für seinen Weg zur Schule, Uni oder Arbeit braucht, wird genau wissen, wovon die Rede ist: Putzen, Fetten, Ölen sind die Zauberwörter. Auch die Lichter am Fahrrad sollte man tunlichst nicht erst überprüfen, wenn es dunkel ist. Und der richtige Reifendruck erhöht nicht nur die Sicherheit beim Fahren, sondern auch die Lebensdauer der Reifen. Apropos Reifen: Wie auch Auto- oder Motorradreifen haben Fahrradreifen eine sogenannte Höchstlebensdauer. Die Reifen werden mit der Zeit spröde und brüchig. Dann hat man nicht nur ständig einen Platten, sondern auch das Profil greift nicht mehr richtig, beispielsweise bei einsetzendem Regen.

Für gewöhnlich gehören all diese Pflege- und Wartungsarbeiten leider aber nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen des Radfahrers. Er schiebt sie ganz gern vor sich her oder lässt sie auch mal ausfallen, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders ist.

Der mit Abstand einfachste Weg ist, einen Pflege- und Wartungsplan zu erstellen. Am besten am Wochenende oder einem freien Nachmittag. Check- und Wartungslisten fürs Fahrrad gibt’s im Internet oder beim Fahrradhändler.

Während Reifendruck und die Lichter oft aus eigenem Interesse regelmäßig kontrolliert werden, sollte man das Rad zumindest alle ein bis zwei Wochen putzen, ähnlich wie ein Auto. Dabei kann man sehr einfach die Checkliste abarbeiten und überprüfen, ob die Kettenspannung stimmt und alle wichtigen Schrauben richtig angezogen sind. Verlorengegangene Reflektoren sollte man auch auf keinen Fall erst dann ersetzen, wenn der letzte abgefallen ist, denn sie dienen nicht der Dekoration, sondern der eigenen Sicherheit.

Das wohl wichtigste Teil des Fahrradantriebs ist die Kette. Wenn sie dauernd abspringt oder am Ende sogar reißt, gehört das zu den nervigsten und dreckigsten Arbeiten am Fahrrad. Ist sie sauber und gut gespannt, hat man mit ihr weniger Probleme. Einmal im Jahr sollte allerdings auch ein autorisierter Fachmann das Rad unter die Lupe nehmen.